Die vom BC Weißenburg ausgerichteten Deutschen Meisterschaften der Frauen, Jugend und Juniorinnen haben ohne Abstriche alle bisherigen in jeder Beziehung in den Schatten gestellt. Was der Verantwortliche Heiner Pauckner mit seiner Crew in dem über drei Tagen dauerndem Turnier den Aktiven, Funktionären und Zuschauern bot, ist kaum mehr zu toppen. Der gesamte Rahmen dieser Veranstaltung verdient das Prädikat herausragend.
Und in diesen Rahmen passte auch die Vorstellung sämtlicher Athletinnen, die sowohl konditionell als auch von ihrer Leistungsstärke her Kämpfe auf höchstem boxerischen Niveau ablieferten. Mit dazu beigetragen hat sicherlich auch die Tatsache, dass nur die besten Boxerinnen von den Landesverbänden zu den Meisterschaften gemeldet wurden und damit diese Deutsche Meisterschaft in allen Belangen zu einer Werbung für das Frauenboxen machte.
Für die bayerisichen Athletinnen brachten diese Meisterschaften mit 10 Medaillen, davon viermal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze, wieder ein sehr gutes Ergebnis. Zu einer Verteidigung des Länderpokals in der Frauenklasse reichte dies allerdings nicht. Der Grund hierfür ist darin zu suchen, dass mehrere potenzielle bayerische Anwärterinnen auf eine Medaille derzeit eine `schöpferische` Pause eingelegt haben bzw. den BABV aus beruflichen Gründen verlassen mussten.
Der BABV muss sich aber hierüber keine großen Gedanken machen. Der Unterbau für die Frauen ist vorhanden. Dies bewiesen die Jugend- und Juniorenboxerinnen mit insgesamt sieben Medaillen, davon dreimal Gold, und holten sich damit in dieser Altersklasse den Länderpokal.
Die Ergebnisse mit bayerischer Beteiligung unter Resultate.




