Bayerns Boxer mit Spitzenleistungen


Bild zeigt von links nach rechts: BABV-Präsident Heinz-Günter Deuster, Andrea Zimmer, Fatih Dübüs, Kian Golpira, Arthur Krischanowski, Andrey Merzlyakov, Sascha Arsumanjan, Rachad Kpekpassi, Granit Shale, BABV-Landesportwart Heiner Pauckner.


Das Fazit der Bayerischen Meisterschaft 2014 in Eichstätt: Der zweite Anzug des BABV passt. Nicht nur nach Meinung von BABV-Präsident Heinz-Günter Deuster waren die Finalkämpfe eine Werbung für den Boxsport. `Unsere Athleten` - so Deuster - `sind in der deutschen Spitze angekommen`

Für Landessportwart Heiner Pauckner stand das herausragende Abschneiden der erstmals in der Männerklasse startenden Athleten im Vordergrund, die durch Technik, Kampfkraft und Kondition der Meisterschaft ihren Stempel aufgedrückt haben.

Sämtliche Finalteilnehmer zeigten Boxen auf hohem Niveau und nutzten die Abwesenheit der zur deutschen Spitzenklasse zu zählenden Edgar Walth, Eugen Dahinten, Howik Barsegjan und Serge Michel zu einer Demonstrations ihres Könnens.

Zu Aufsteigern avancierten - nicht einmal überraschend - Arthur Krischanowski (BC Kaufbeuren), Andrey Merzlyakov (BC Amberg) und Granit Shala (Bavaria Landshut), wobei Shala für die absolute Sensations sorgte, als er Seriensieger Roman Gorst in der zweiten Runde durch KO bezwang.  Andrey Merzlyakov brillierte im Finale gegen den bestimmt nicht schlechten Abu Fela (1860 München) derart, dass ihm der Pokal für den besten Boxer der gesamten Meisteschaft überreicht wurde. In einem von Taktik und Technik geprägten Gefecht rang Arthur Kirschanowski den immer gefährlichen Magomed Schachidov (1860 München) mit einer überzeugenden Schlussrunde nieder.

Den einzigen Titel für die sonst so erfolgsverwöhnte Staffel vom BC Piccolo Fürstenfeldbruck holte nach einem intensiven Gefecht Fatih Dübüs gegen den Windsheimer Vladimir Geier. Bis ans Limit musste Kian Golpira (1860 München) gehen, um gegen den starken Andreas Leis (SV Pocking) einen knappen Punktsieg einzufahren.

Nur in der ersten Runde konnte Rustam Shamilov (Fürstenfeldbruck) der enormen Schlagkraft von Sascha Arsumanjan (BR TSV Stein) standhalten. Der Abbruchsieg in Runde zwei nach weiteren harten Treffern war die logische Folge einer zu großen Überlegenheit des Steiners.

Einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferten sich im Schwergewicht Kpekpassi Rachad (1860 München) und Mike Lehnis (BC Weißenburg). Auffallend, mit welcher Schnelligkeit sich beide Athleten im Ring bewegten und mit hoher Intensität um den Titel kämpften. Am Ende hatte der Münchner mit einem äußerst knappen Punktsieg die Nase vorn.

Von den fünf vorgesehenen Endkämpfen in der Frauenklasse fand wegen Erkrankung und Verletzung der gemeldeten Athletinnen lediglich ein Finale statt. Im Weltergewicht bewies Andrea Zimmer (ASC Nürnberg) mit einem überzeugend ausgeboxten Punktsieg über Jilian Roeder (WVV Würzburg) ihre Vormachtstellung in Bayern.

Der Pokal für den erfolgreichsten Verein der Meisterschaft holte sich der TSV 1860 München. Als knappster Verlierer wurde Mike Jahr (BC Weißenburg) ausgezeichnet und den Pokal des BABV-Präsidenten Heinz Günter Deuster erhielt Arthur Krischanowski.



Partner

Logo Spitzensport 2021 FARBIG 10cm


Logo 18 Official distributor JU SPORTS 

ass ibda logo black cyan

Gluecks Ninjas

Logo klein Börner Energiesysteme querformat