Bayerns Jugendboxer weiterhin erfolgreich

Acht Medaillen bei DM in Hamburg

Die Erfolgsgeschichte der bayerischen Athleten U19 geht in diesem Jahr weiter. Hatten die Junioren und Kadetten bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften mit 5 Titel bereits ihre Zugehörigkeit zur deutschen Spitzenklasse gezeigt, legten die Jugendboxrer bei der DM 2015 in Hamburg noch einmal nach. Gleich achtmal standen sie auf dem so genannten Treppchen und verfehlten mit zweimal Gold, zweimal Silber und viermals Bronze nur ganz knapp den ersten Platz in der Länderwertung. Die Möglichkeit hierzu bestand, hätte sich im Bantamgewicht das Kampfgericht nicht mit 1:2 gegen den Pfarrkirchner Andreas Jäger entschieden.

Nur am Rande sei erwähnt, dass es diese jungen Athleten sind, die zuvor bei einem international stark besetzten DBV-Turnier insgesamt sieben Medaillen erkämpften und damit dem Landesverband Bayern den größten Erfolg der letzten Jahre brachte.

Der Überraschungsmann im Bayern-Team war ohne Zweifel Max Maier. Bereits im Vorfeld der DM hatte der Altöttinger mit einer Siegesserie aufhorchen lassen und gehörte damit dem Favoritenkreis im Halbschwergewicht an. Mit überzeugenden Siegen in den Vorkämpfen erreichte Maier das Finale, musste dann aber hart gegen den zur europäischen Spitzenklasse zählenden Württemberger Fischbuch um den Titel kämpfen. Sein knapper Punktsieg war dennoch hoch verdient.

Bestes Boxen zeigte in allen Kämpfen Nico Malsam vom SC Bavaria Landshut. Technisch versiert und mit großer Schlagkraft ausgestattet ließ er im Endkampf seinem Kontrahenden vom Landesverband Nordrhein-Westfalen nicht den Hauch einer Chance und holte die zweite Goldmedaille für Bayern.

Nicht zu Gold reichte es für Andreas Jäger und Leon Gavanas, wobei die Punktniederlage von Jäger nicht ganz dem Kampfverlauf entsprach. Nach drei vorzeitigen Siegen erwischte es Leon Glvanas im Finale. Eine Unaufmerksamkeit in der Mittelrunde beendete seinen Traum vom Gold.

Bronze holten Janin Dimitrj, Beka Florim, Eifert Michael und Dezel Christian, die alle in ihren Halbfinalkämpfen nur knapp scheiterten.

An dieser Stelle muss einmal erwähnt werden, dass dieser Leistungssprung der bayerischen Jung-Boxer auf die hervorrgende Arbeit in den Vereinen und den Verbandstrainern zurückzuführen ist. Einen ganz erheblichen Anteil an den Erfolgen trägt zudem BABV-Landesjugendwart Gerhard Winnerl, der bei den Nominierungen stets auf Klasse statt Masse setzte und mit dieser Maßnahme zum Erfolgsgaranten wurde.

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