IOC-ERKLÄRUNG ZUR INTERNATIONAL BOXING ASSOCIATION (IBA)
Das IOC hat die Entscheidung der International Boxing Association (IBA) hinsichtlich der Preisgelder zur Kenntnis genommen. Wie immer bei der IBA ist unklar, woher das Geld kommt. Genau dieser völlige Mangel an finanzieller Transparenz war einer der Gründe, warum das IOC der IBA die Anerkennung entzogen hat. Die IBA war nicht bereit, ihre Finanzierungsquellen transparent darzulegen oder ihre damalige finanzielle Abhängigkeit von einem einzigen staatlichen Unternehmen, Gazprom, zu erklären. Aufgrund der Suspendierung und des anschließenden Entzugs der Anerkennung durch das IOC im Jahr 2023 war die IBA weder an der Qualifikation noch an der Organisation des Boxturniers der Olympischen Spiele Tokio 2020 beteiligt und ist auch für Paris 2024 nicht beteiligt. Die Qualifikationen und die olympischen Turniere wurden und werden von Boxeinheiten organisiert, die vom IOC eingerichtet wurden, um die Athleten, die nationalen Boxverbände und ihre jeweiligen Nationalen Olympischen Komitees (NOKs) zu schützen. Aus all diesen Gründen steht Boxen derzeit nicht auf dem Sportprogramm der Olympischen Spiele LA28. Das IOC hat sehr deutlich gemacht, dass es solche olympischen Boxwettbewerbe nicht erneut organisieren kann. Um dies zu beheben, muss das olympische Boxen von einem glaubwürdigen, gut geführten internationalen Verband organisiert werden. Es ist daher bereits klar, dass jeder Boxer, dessen nationaler Verband der IBA angehört, nicht an den Olympischen Spielen LA28 teilnehmen kann. Das jeweilige NOK muss einen solchen nationalen Boxverband von seiner Mitgliedschaft ausschließen




