Am 20.09.2026 stellte sich in Ingolstadt die Verbandsführung, vertreten durch drei stimmberechtigte ehrenamtliche Mitglieder der engeren Landesleitung, den Fragen der Bezirksdelegierten.
Nachdem sich am Verbandstag 2026 keine 3/4-Mehrheit für die geplante Satzungsreform fand, beriet sich die engere Landesleitung in den darauf folgenden Sitzungen und sammelte Änderungswünsche von Vereinen & Bezirksfunktionären.
Die Einschätzung ergab, dass in der Basis durchaus Verständnis für gewisse Änderungsbedarfe in der Satzung bestehen, jedoch einzelne Reformpunkte kritisch gesehen werden. Die sechs gewählten ehrenamtlichen Mitglieder der engeren Landesleitung erstellten darauf basierend einen neuen Satzungsreformentwurf.
Zu Beginn der Delegiertenversammlung wurden die bereits versendeten zehn Kernpunkte des neuen Reformentwurfs vorgestellt.
Daraufhin wurde von den anwesenden Delegierten die Möglichkeit genutzt, um sich über Un- & Missverständnisse aufklären zu lassen und kritische Gedanken direkt zu platzieren. In respektvollem Miteinander wurde ausgiebig diskuttiert und hart in der Sache miteinander gerungen. Nach knapp 5 Stunden intensiver gemeinschaftlicher Arbeit an einer Satzung für einen nachhaltigen BABV, konnten Kompromisslösungen und -Formulierungen gefunden werden, die sowohl die Arbeitsfähigkeit der ehrenamtlich gewählten Verbandsfunktionäre verbessert, als auch basisdemokratische Grundsätze des BABV stärkt.
Zum Satzungsentwurf der Delegiertenversammlung
Der Bezirk Schwaben, der geschlossen (und damit entscheidend) am Verbandstag als Gegner des ursprünglichen Reformentwurfs auftrat, erschien an dieser Versammlung erneut geschlossen und zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Er bekundete seine Befürwortung dieses neuen Entwurfs und warb um Unterstützung von allen Delegierten der anderen (v.a. nicht anwesenden) Bezirke.
Zitat Gerhard Bachl (Bezirksdelegierter Schwaben):
"Ich war in den letzten Monaten einer der lauteren Gegner der Reform und empfand diese Versammlung äußerst produktiv und gelungen. Auf meine Fragen und Kritiken wurde vollumfänglich eingegangen und meine Bedenken mit den von uns nun gemeinsam erarbeiteten Anpassungen ausgeräumt. Ich bedaure sehr, dass einige Delegierte anderer Bezirke diese Gelegenheit nicht genutzt haben.
Die Delegiertenversammlung sprach sich abschließend dafür aus, dass die engere Landesleitung einen außerordentlichen Verbandstag 2026 in virtueller Form ausschließlich für diesen einen Tagesordnungspunkt beschließen solle. Auf Wunsch einzelner Anwesender, werden die Organisatoren dafür eine geheime Abstimmungsmöglichkeit vorbereiten und dann - im Falle einer Einberufung durch die eLL - zeitnah über Termin und Konferenzlink informieren.
Karl-Heinrich Pauckner
BABV Präsident


